| |
|
Was soll in der Nachhilfe geübt werden, was alleine ? |
Nur noch jeder siebente Schüler beziehungsweise jede siebente Schülerin
kommt heute ohne Hilfe von außerhalb der Schule durch die Schule. Der
Großteil der restlichen Schülerinnen und Schüler nimmt
Nachhilfeunterricht in Anspruch, entweder von Seiten privater
Nachhilfelehrkräfte oder bei professionellen
Nachhilfeschulen.
Letztere bieten neben den klassischen Einzelnachhilfestunden auch Kurse
in Klein- und Kleinstgruppen an. Dabei stellt sich oft das Problem, wie
viele Nachhilfestunden man seinem Kind pro Woche zukommen lassen soll.
Darauf soll im Folgenden kurz eingegangen werden.
Die Frage, um die es hier geht, hat natürlich einen wirtschaftlichen
Bezug, weil die Haushaltseinkommen nach oben hin bekanntlich nicht
unbegrenzt sind. Es gibt aber durchaus auch pädagogisch-didaktische
Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Oft kann weniger durchaus auch
mehr sein. Wenn ein/e Schüler/in alles, das er/sie für ein bestimmtes
Fach außerhalb der Schule tut, unter Anleitung einer Nachhilfelehrkraft
erledigt, dann kann man schwer oder gar nicht abschätzen, inwieweit
er/sie die Aufgabenstellungen einer Prüfungsarbeit selbstständig zu
bewältigen im Stande ist. Es ist also durchaus sinnvoll, dem/der
Schüler/in Hausübungen zu geben. Dadurch kann die Lehrkraft erkennen, wo
noch Schwachstellen vorhanden ist und worauf noch näher eingegangen
werden muss. Denn wenn jemand in der Nachhilfestunde sagt, er habe etwas
verstanden, dann heißt das noch lange nicht, dass der Stoff auch
wirklich „sitzt“. Im Übrigen ist es für das Selbstvertrauen des/r
Schülers/Schülerin von großem Vorteil, wenn er/sie sieht, dass er eine
Aufgabenstellung erstmals ohne fremde Hilfe hat bewältigen können.
Es zeigt sich also, dass es auf die richtige Verteilung zwischen
Nachhilfestunden und Hausübungen ankommt.
Nähere Informationen erhalten Sie von der
Nachhilfeschule für Wien und
Mödling
oder unter Telefon
Österreich 02236/44993
Dieser Beitrag ist online seit 23.04.2008

|